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DGPPN - Pharmakonzerne - Ärzte - Kliniken

Welche Zusammenhänge gibt es wirklich ?

"Der Gutachter muss die Akten genau gelesen haben, das ist die wichtigste Basis für ein gutes Gutachten."

Mit dieser Aussage hat Prof. Dr. Leygraf absolut Recht. Nur, wenn man derartige grundsätzliche, aber auch berechtigte Forderungen aufstellt und veröffentlicht, dann sollte man sich selbst daran halten und nicht gemeinsam mit den beiden anderen Vereinskollegen der DGPPN, Wolfersdorf und Freyberger, aus dem gemeinsamen Vorstand, "Gemeinsame Sache" machen, indem man den tatsächlichen Sachverhalt völlig "verdreht" und die entscheidenden Passagen der real existierenden Aktenlage so wie die tatsächlich relevanten Zeugenaussagen weiterhin völlig unterdrückt.
Dieser Satz gilt wohl nur solange, wie nicht die persönlichen Interessen führender Mitglieder der DGPPN betroffen sind.
Im vorliegenden Fall haben diese Herren entweder nicht genau gelesen, oder sie haben alle gemeinsam gezielt die Unwahrheit gesagt.

In diesem Zusammenhang kann und muss man auch die aktuelle und sehr kritische Berichterstattung im Spiegel, Nr.20, vom 16.05.11, sehen, wo auch ein sehr zweifelhaftes und suspektes Bild, gerade dieser Gesellschaft, der DGPPN, und ihrer Spitzenvertreter gezeichnet wird:

„Die Elite der Nervenheilkunde ist eng mit den Pharmakonzernen verflochten: Psychiater, Neurologen, aber auch Psychologen arbeiten als bezahlte Berater für die Unternehmen."

"Seelsorge für die Industrie" (hier hinterlegt: der Artikel und ein Kommentar)

Seite 117: „Arzneimittelhersteller sponsern den Jahreskongress der DGPPN in Berlin: das Geld in Höhe von etwa einer Million Euro fließt an eine Agentur."
Siehe auch: http://www.freitag.de/kultur/1019-karneval-der-seelenheiler

"Dr. Freyberger has received support from the German Research Foundation and the Social Ministry of the Federal State of Mecklenburg-West Pomerania of Germany; he has received speaking honoraria from AstraZeneca, Lilly, Novartis and travel funds from Janssen-Cilag."
Am Ende seines hier vorliegenden Gutachtens äußert Prof. Dr. H.J. Freyberger aber in einer Erklärung:
„ Abschließend darf ich versichern, ............und keinerlei finanzielle Verflechtungen mit pharmazeitischen Unternehmen unterhalte, die an der Produktion des Neuroleptikums Clozapin beteiligt sind.“

Darauf sind auch einige weitere "finanzielle Verflechtungen" aufgeführt
Dazu: DIE ZEIT, 11.12.2008 Nr. 51: Ärzte, Pillen und Moneten
Die Pharmaindustrie pflegt aufwendige Kontakte zu Medizinern und Kliniken.
Dieses fragwürdige Verhältnis beginnt zu bröckeln

Pharmazie Von Harro Albrecht
Gestandene Psychiater versuchen sich im Doppel beim Videotennis, andere strampeln auf echten Pedalen ein virtuelles Fahrrad über die Monitorpiste oder balancieren Pixelkugeln auf Bildschirmen.
Mit solchen Spielen zielte die Pharmaindustrie Ende November auf dem größten deutschen Kongress für Psychiater, Psychotherapeuten und Neurologen in Berlin erfolgreich auf den Homo ludens im Therapeuten.
Am Abend aber stellte Markus Pawelzik, leitender Arzt der EOS-Klinik für Psychotherapie in Münster, im Auditorium eine unbequeme Frage: »Wie halten wir es mit der Pharmaindustrie?«

Pharmafirmen bezahlen die Fortbildungen von Ärzten, zahlen ärztlichen Referenten Vortragshonorare von 2000 bis 3000 Euro und gehen in Kliniken ein und aus, um dort die Wirkung ihrer Medikamente auch nach der Zulassung prüfen zu lassen. In der Pharmaforschung sind manche Studienergebnisse dadurch inzwischen so stark verzerrt, dass sich wie im Fall der Antidepressiva die wahre Wirkung oder Nichtwirkung von Medikamenten erst Jahre nach der Zulassung herauskristallisiert.

Doch niemand spricht gern über das heikle Thema. Ärztliche Referenten haben sich an die üppigen Honorare gewöhnt, unabhängige Fortbildungen erscheinen ihnen kaum möglich, und der Kontakt zur Industrie wirkt unumgänglich schließlich erwartet man ja auch gute neue Präparate.

In dieser manchmal mühsam befriedeten Situation gibt Markus Pawelzik den Spielverderber. Der Arzt hatte dem Kongresspräsidenten vorab die unbotmäßige Frage nach dem Verhältnis zwischen seiner Zunft und der Pharmaindustrie gestellt und wurde daraufhin zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Der Showdown fand im riesigen Saal 2 des Internationalen Congress Centrums statt und zeigte, wo die Konfliktlinien derzeit verlaufen.

Außer Pawelzik selbst diskutieren auf der Bühne eine Justiziarin von der Bundesärztekammer, ein Ethiker vom Institut für Wissenschaft und Ethik, der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde und ein Geschäftsführer des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller.

Den Anfang macht Hans-Jürgen Möller, Psychiater an der Psychiatrischen Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität. Er findet die Tuchfühlung mit der Industrie unabdingbar. Wer sonst solle die Fortbildung bezahlen? Man müsse an der Weiterentwicklung der Pharmazeutika teilhaben! Wichtig sei lediglich, dass die Verflechtungen mit der Pharmaindustrie offengelegt würden. Gegen Ende seines Statements taucht hinter Möller die Auflistung seiner Kooperationspartner auf. Es sind neun.

Pawelzik nennt sich zunächst bescheiden einen »kleinen Psychotherapeuten aus der Provinz« um dann anzugreifen. »Sage mir, wer eine Studie bezahlt hat, und ich sage dir, was herauskommt«, beschreibt der Arzt den Zustand des medizinischen Erkenntnisgewinns. Aber das sei nicht alles. Erst vor Kurzem sei er auf einem Kongress im schönen San Diego gewesen 10.000 Dollar alles in allem, selbst bezahlt, sagt er. »Als ich einen Kollegen fragte, wie er das Geld aufgetrieben habe, hat der nur geantwortet: Ach, da musst du nur ein Referätchen auf einem Herstellersymposium hier halten.«

Die Aktuellen Ereignisse finden Sie jederzeit unter: www.todinrostock.de