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Fahrerflucht in der Psychiatrie?

Die Gutachter der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde, DGPPN, berücksichtigen hauptsächlich nachträglich geschriebene Berichte der Ärzte.
Auf der dritten Seite der "Epikrise" vom 17.1.2006 wird eine Wiederaufnahme des Studiums ohne Einschränkung als gegeben angesprochen. Beweist das nicht, wie sehr die Situation des Patienten völlig verkannt wurde oder nachträglich gezielt in einem anderen Licht dargestellt werden soll?
Nicht nur die Wunschzettel des Patienten und die Bilder des Patienten, die Außerirdischen und deren Sprache aus der Krankenakte, zeigen deutlich, dass hier vieles so nicht stimmt und der nachträglich erstellte Bericht in keiner Weise zu den an den entsprechenden Tagen erfolgten Einträgen in die Krankenakte und zu den vorliegenden und nicht berücksichtigten Zeugenaussagen passt. Es gab keine Hinweise für die akute Gefährdung des Patienten?
Hier werden noch weitere Hinweise auf Gefährdung, von diesen Ärzten persönlich verfasst, veröffentlicht. Warum haben die "unbefangenen" Gutachter diese Hinweise nicht registriert?
Der Patient war Anfang Januar 2006 eindeutig nicht in der Verfassung, auch nur für kurze Zeit die Welt, in der er gefangen war und die Realität gleichzeitig- allein auf sich gestellt, ohne Gefahr auszuhalten. Schon die Vorgänge und der tragische Ausgang der ersten Belastungsprobe um den 1./2.10.2005 sind Beweis dafür. Nach diesen Erfahrungen hätte man den Patienten nicht wieder in seiner Hilflosigkeit allein lassen dürfen.

Am 3.1.2006 wird in die Akte eingetragen "Patient wird heute verlegt auf die P3." Am 10.1.2006 schreibt die Chefärztin: "Am 04.01.2006 entschieden wir uns zur Verlegung des Patienten von unserer geschlossenen Station P2 auf die störungsspezifisch geführte offene Station P3 und auf seinen Wunsch hin wurde mit ihm erstmals eine Tagesbeurlaubung am 08.01.2006 nach Hause nach entsprechender Detailplanung zur Belastungserprobung besprochen. Für akute Suizidalität ergab sich in ausführlichen Gesprächen keinerlei Anhalt."
Wer hat wann welche Gespräche geführt?

Laut handschriftlichem Eintrag in die täglich geführte Aktenlage war der Patient aber schon ab dem 3.1.auf der Station P3 Und am 4.4. entschied die Chefärztin über eine Verlegung? Am 10.1. schreibt die Chefärztin in ihrer Dokumentation über die Einzelgespräche: "Am 4.1. Verlegung auf P3"

Am 09.1., also einen Tag zuvor, aber auch nach dem Tod des Patienten erstellt Dr. Kumbier, Assistenzarzt, einen in der Akte einmaligen Bericht.
Er beschreibt hier, also am Tag danach, nachträglich einen großartigen Zustand des Patienten und bescheinigt, dass Patientenausgang möglich ist. Warum bescheinigt er das nachträglich? Am Ende seines Berichts steht: "5. 1.05 Einzelgespräch mit Fr. Prof. Herpertz (Siehe Bericht)."

In der Hektik macht man schnell Fehler: Abgesehen davon, dass Dr. Kumbier sicherlich 2006 und nicht 2005 meinte, hat er übersehen, dass die Berichte der Chefärztin erst am folgenden Tag erstellt werden. Dazu noch der Satz aus dem Gutachten Wolfersdorf, Seite 21: " Der Arzt Dr. Ekkehard Kumbier, Assistenzarzt auf der Station P3 (Bd. 1, Bl. 161-164) gibt an, dass er Oktober/November 2005 auf die Station P3 gekommen sei, den Patienten Mario Hagemeister habe er erstmals am 04. oder 05. Januar 2006 persönlich kennen gelernt. Zur Entscheidung für den genannten Tagesurlaub am Suizidtag erinnert er sich, dass diese an dem Donnerstag vor dem 08.01. erfolgt sei in einer so genannten Teambesprechung."
Dr. Kumbier schreibt einen Bericht zur Behandlungswoche 03.-06.01.2006 (Dienstag bis Freitag), kennt den Privatpatienten der Chefärztin aber erst seit dem 4. oder 5. Januar? Der 5.1. war ein Donnerstag, der 8.1.2006 war ein Sonntag, also Wochenende..... Er wusste auch nichts von einer Suizidgefahr. (siehe Gutachten Wolfersdorf) Zitat: "In der kurzen Zeit, in der er den Patienten kennen lernen durfte, `hat er nie darüber geredet. Er habe auch nichts davon mitbekommen, es wurde auch vom medizinischen Personal nichts an ihn herangetragen." Bis zu welchem Tag hatte Dr. Kumbier in dieser Woche wohl Dienst?
Warum erstellte die Stationsärztin der Station P2 das Dokument für die Beurlaubung? Sie war nicht für die Station P3 zuständig. Für diesen Patienten waren ohnehin die Chefärztin und ihr Vertreter zuständig. Wann wurde dieses Dokument überhaupt angefertigt? Es trägt weder ein Ausstellungsdatum noch die erforderliche Unterschrift des Patienten. Zusätzlich ist zu bedenken, dass die häusliche Umgebung des Patienten fast 500 Kilometer von Rostock entfernt ist.
Wirft man einen Blick auf die Fieberkurve des Patienten, kann man da lesen, dass er danach bis zu seinem letzten Tag Patient der Station P2 war.

Eine Stationsschwester der P2 macht bei der Polizei folgende Angaben (die ganze Aussage unter der Beurlaubung, weiter zur Zeugenaussage):"Auf die Frage kann ich nun nicht sagen, wer nun entschieden hat, dass der Patient wieder auf die halboffene Station P 3 gelegt wird. Das lässt sich aber mit Sicherheit anhand der Krankenunterlagen nachvollziehen."
Frage der Polizei: " Dem Vorgang ist eine Beurlaubung des Patienten Hagemeister zu entnehmen, auf dem vermerkt ist 08.01.06, 08.00 Uhr – 20.00 Uhr Tagesurlaub, unterzeichnet mit Frau Dr. Lemke. Frau Dr. Lemke ist nachweislich Ärztin auf der Station P 2, zu diesem Zeitpunkt allerdings war der Patient schon auf der Station P 3. Wie erklären Sie sich diesen Umstand?
Antwort: Dazu kann ich nichts sagen. Zu diesem Zeitpunkt 08.01.06 war der Patient schon auf der P 3 und nicht mehr bei mir. Was dort besprochen wurde, entzieht sich meiner Kenntnis. Weitere Angaben kann ich zunächst nicht machen. "Diese Liste könnte so mit weiteren Beispielen aus der Akte fortgesetzt werden.
Die nachträglich erstellten Berichte sind angepasst. Beachten Sie besonders das Datum im Bericht vom 9.1.2006.

Sowohl der Bericht des Dr. Kumbier vom 9.1.2006, als auch das Schreiben an den ärztlichen Direktor der Medizinischen Fakultät der Universität Rostock, die Dokumentation über die Einzelgespräche, beide angefertigt am 10.1. 2006, nach dem Tod des Patienten, und auch die "Epikrise, vom 17.1.2006 zeigen ein Bild, das wenig mit der bis zum Tod des Patienten fortlaufend geführten Aktenlage zu tun hat und überhaupt nicht zur handschriftlichen Aussage des Oberarztes vom 1.11.2005 passt:
" Geduld erforderlich, Behandlung wird noch Monate andauern. Danach evtl. teilstat. Weiterbehandlung in Nähe des Wohnortes des Vaters." Unterschrift des Oberarztes
Auch die Bilder des Patienten von den Außerirdischen1 und 2 (The Individual Versus Die Da Oben) und seine Wunschzettel 1 und 2 aus der Krankenakte zeigen mehr als deutlich auf, dass die überlegung eines zeitnahen Wiederbeginns eines Studiums des Patienten geradezu absurd ist und bestenfalls als Schutzbehauptung gewertet werden kann. Dieser Patient war immer noch viel zu krank und hilflos.