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TOD EINES PATIENTEN IN DER PSYCHIATRIE IN ROSTOCK

Anfang Dezember 2009 wurden weitere Fakten in den Krankenunterlagen entdeckt. Niemand würde das, was auf der Seite http://www.todinrostock.de steht, glauben, wenn es nicht mit den entsprechenden Seiten der Krankenakte hinterlegt wäre.
Die Staatsanwaltschaften, das Justizministerium, alle Politiker des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern und auch der Spitzenverband der Psychiater Deutschlands, die DGPPN- sie sind alle mehrfach informiert worden- alle schweigen dazu. Das sollte nachdenklich machen. Es geht hier nämlich um den Umgang mit schwer kranken und besonders schutzbedürftigen Menschen.Dort erfahren Sie viele, auch schockierende Hintergründe. Sie brauchen dafür jedoch mehr Zeit, wenn Sie alle darin enthaltenen Links beachten. Es ist kam zu glauben, aber die Staatsanwaltschaft, in vollem Umfang informiert, unternimmt nichts, sie stellt das Verfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung trotz dieser Fakten ein.

Hier folgt eine verkürzte Darstellung: (Den ungeschminkten Bericht finden Sie unter: http://www.todinrostock.de)

Nur der Tod eines Patienten der Psychiatrie in Rostock

alleingelassen, hilflos ausgesetzt, missbraucht, gequält und wieder hilflos ausgesetzt geht ein junger Mann in den Tod.

War es Unfähigkeit, Gleichgültigkeit, Fahrlässigkeit oder sogar Absicht der Verantwortlichen?

Die Staatsanwaltschaft sorgt dafür, dass keine Anklage erhoben wird.

Offensichtlich befangene Gutachter werden ausgesucht und eingesetzt, belastende Tatsachen werden einfach nicht zur Kenntnis genommen, wichtige Zeugenaussagen finden gezielt keine Beachtung. Es wird mit allen Mitteln versucht, die ungeheuerlichen Vorgänge zu vertuschen. Ein Patient wird hilflos in den Tod geschickt. All das wird auf den diesen Seiten dargestellt und bewiesen.

Es hat lange gedauert, bis wir einen Einblick in die Krankenakten bekamen. Die Inhalte seien zu brisant, hieß es.

Erst als ich in Begleitung eines Anwalts nach Rostock fuhr, wurde uns dort von der Staatsanwaltschaft gestattet, eine Kopie der Akte anzufertigen.

Unter dem Eindruck der schockierenden Inhalte und der in der Krankenakte beschriebenen Vorkommnisse, formulierte ich diesen Vergleich:

Wissend, dass er nicht schwimmen kann, wird ein Passagier auf Hoher See von der Mannschaft über Bord geworfen. Das Schiff fährt weiter, alle schweigen und keiner schaut zurück.

Mein Sohn war Student an der Universität in Rostock und Patient in der Klinik in Rostock Gehlsheim.

Das erste Bild zeigt ihn wenige Tage vor seiner Einlieferung im August 2005. Das Zweite zeigt ihn festgebunden in der Klinik, kurz nach seinem Missbrauchserlebnis am 1.10.2005, von dem er sich nicht mehr erholte, fixieren nennt man das; das Dritte wurde am 27.12.2005 aufgenommen, am 9.1.2006 war er tot.

TOD EINES PATIENTEN IN DER PSYCHATRIE IN ROSTOCK

Laut Statistischem Bundesamt, Fachserie 12, Reihe 6.1., 1991-2003 starben in deutschen Psychiatrien in dieser Zeit 42.286 Menschen, darunter 78 Kinder. Das und die Tatsache wie Gutachter und Staatsanwaltschaft mit dem Tod eines Patienten umgehen, sollte nachdenklich machen.
Auch mein Sohn würde nicht einmal von dieser Statistik erfasst. Die Klinik stellte nämlich die Rechnung so aus, dass er zum Todeszeitpunkt entlassen war.
Er hatte aber nur Ausgang für den Tag. Am 2.8.2005 in die geschlossene Abteilung eingeliefert, fast zwei Monate lang völlig abgeschottet, am 1.10.2005 wird er allein in die Großstadt geschickt, obwohl am 29.9. in der Akte eingetragen wurde:

"... war leicht überfordert mit Ausflug der Gruppe."

Am 30.9. stellt man fest:
"... lief sehr gedankenversunken über den Stationsflur, ist leicht aus dem Konzept zu bringen."

Am 1. 10. 2005 wird in die Akte eingetragen: "... Pat. am Morgen sehr verlangsamt in seinen Handlungs- u. Gedankenabläufen, wirkte sehr zerstreut, hilflos, ratlos."

Minuten nach seiner Beurlaubung für drei Tage, mit 5 oder 6 Euro in der Tasche - niemand ist informiert - wird der hilflose Patient in die Großstadt Rostock entlassen. Kurz darauf wird er Opfer eines körperlichen Missbrauchs. Die verantwortliche Chefärztin nennt das in der Akte: "eine akute psychotische Dekompensation". Für Staatsanwaltschaft und Gutachter ist dieses überhaupt kein Thema.

Am 3.10., also erst nach dem Erlebnis des Missbrauchs steht in der Akte erstmalig: "... hört ev. Stimmen, die ihm die Nahrungsaufnahme verweigern."

Für mehre Tage wird der verstörte Patient dauerhaft festgeschnallt, fixieren nennt man das (siehe Foto oben).

Von diesem Schock erholt sich der Patient nicht mehr, sein Zustand verschlechtert sich dramatisch, er will nicht mehr leben!

In der Nacht vom 8. auf den 9. Januar 2006 springt er vom Hotel Neptun.

Am Tag nach seinem Tod weiß die zuständige Chefärztin nicht einmal, dass ihr Privatpatient schon lange tot ist.

Aus der Krankenakte:


siehe Krankenakte