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Zusammenfassung - Stand August 2010

Was muss man davon halten, wie muss man das beurteilen, wenn die Staatsanwaltschaft in Rostock statt die vorliegende Beweislage zu prüfen, ausschließlich seitenlang aus den Ausführungen des Verteidigers einer der Angeklagten ohne jede Kritik und Überprüfung 1:1 abschreibt und dann zu einer Entscheidung kommt? Eine ordnungsgemäße Ermittlung ist das jedenfalls nicht.

Patient hilflos in den Tod geschickt - letzter Stand - Dieser Link öffnet ein sehr bezeichnendes, ein geradezu demaskierendes Schreiben der Staatsanwaltschaft in Rostock. Dabei waren der Staatsanwaltschaft alle die hier folgenden Informationen bekannt:

"behandelnder Psychiater: Fr. Prof. Herpertz," es gibt aber nicht einen einzigen Arztbericht, nicht einen Satz, in der Krankenakte von der Chefärztin zu Lebzeiten ihres Privatpatienten in mehr als fünf Monaten, vom 2.8.05 bis zum 8.1.06.

Hier findet man alle Arztberichte aus der Krankenakte.
Man sieht, dass hier nachträglich geschrieben wurde, u.a. erhebliche zeitliche Sprünge festzustellen sind, die Datierung nicht schlüssig ist, die so dargestellten Zusammenhänge nicht zueinander passen, und die behandelnde Chefärztin nicht einmal vorkommt. Auch bezüglich der rechtlichen Bestimmungen zu Unterbringung eines psychisch Kranken und Aufklärungspflicht bestehen erhebliche Zweifel.

Mein Sohn Mario Hagemeister war Student in Rostock.
Nach einer erstmaligen Erkrankung im Jahr 2004 war er ambulanter Patient der Chefärztin, Frau Prof. Dr. Herpertz, in der Psychiatrie in Rostock - KPP · Universität Rostock zur Vermeidung eines Rückfalls.
Aber es kam anders:
In einem Arztbericht vom 19.8.05: Beschluß des Psych KG bis 30.9.05
2.8. Pat kam 9.00 Uhr mit Rettungsdienst zerfahren aber führbar kein Anhalt für Suizidalität (Krankengeschichte)

Bis zum 30.9.05 bestand eine Zwangseinweisung: ZWE verlängert worden

Schon am Morgen darauf, trotz massiver Warnhinweise in der Krankenakte, wird er am 1.10.05 § 221 StGB hilflos ausgesetzt. Am 1. 10.2005 wird in die Akte eingetragen:
"Pat. am Morgen sehr verlangsamt in seinen Handlungs- u. Gedankenabläufen, wirkte sehr zerstreut, hilflos, ratlos."
Minuten danach erfolgt eine Beurlaubung. Der hilflose Patient wird für drei Tage in diesem Zustand in die Großstadt Rostock entlassen, mit 5 oder 6 Euro in der Tasche. Niemand ist informiert. Kurz darauf wird er Opfer eines körperlichen Missbrauchs.

Ein Zeuge: Er war durch die Medikamente wie benebelt sowie nicht "Herr seiner Sinne" und danach in der Klinik tagelang unter massiver Medikation fixiert . Gespräche, eine Aufarbeitung, gab es nicht.
Er schämte sich so, dass er sich am nächsten Morgen totlaufen wollte. Dabei wurde er von Passanten beobachtet. Diese riefen den Rettungsdienst.

Sehr bedenkenswert, bei diesen brisanten Ereignissen gibt es auch hier einen Sprung in der Dokumentation vom 3.10. zum 7.10.05. Wie muss man diesen „Sprung“ bewerten? Was geschah in der Zwischenzeit? Und das war die Zeit nach dem erfolgten Missbrauch.

Dieser Eintrag in die Krankenakte am Morgen des 1.10.05 durch qualifiziertes Pflegepersonal und die Zeugenaussage auf dieser Seite belegen eindeutig und beweisen das Aussetzen einer hilflosen Person, auch an diesem Tag. Die Wiederholung der Aussetzung fand am Todestag statt.

Die behandelnde Chefärztin, Frau Prof. Dr. Herpertz war, wie so oft, nicht da.

Die auswärtigen Termine der Chefärztin in diesen Tagen, nur die, die auch im Internet veröffentlicht sind:
16. -17.9.05 Tagung Saarbrücken, 850 Kilometer
24. - 28. 9.05 Generalversammlung der Görres-Gesellschaft ,Aachen, 670 Kilometer
26.9.05 9.15 Uhr, Chefärztin hat Vortrag in Aachen
28.9. - 3.10.05 Chefärztin in Urlaub, und danach in der Zeit vom 5.- 8.10.2005 in München, 775 Kilometer, Heidelberg und Bremen.
13.- 15.10.05 Tagung in Luxemburg (800 Kilometer),
23. -26.11.05 Tagung der Superlative ICC Berlin
9. - 10.12.05 Vortrag in Zürich, (1036 Kilometer)

Auch für den 9.12.2005 findet man einen handschriftlichen Eintrag der Chefärztin in der Fieberkurve des Patienten in Rostock Herpertz (10min.) Kommentar: Es ist sehr weit von Rostock bis Zürich.

In dieser Zeit:
27.9.05 Pat. war leicht überfordert mit Ausflug der Gruppe
2.10.05 Pat. wird aus Südstadt verlegt als Hr. Unbekannt Pat. spricht nicht, blinzelt nur Fixierung vom 2.10. 17.00 Uhr bis zum 7.10. 7.00 Uhr
2./3.10.05 behandelnde Ärzte: G. Vater und H. Sepp, Assistenzarzt / Wo sind die behandelnde Chefärztin und/oder Oberarzt in dieser sehr ernsten und entscheidenden Krisensituation?
2.10.05 Pat. bei 1/2stdl. Kontrollen geschlafen Fixierung wurde belassen und überwacht
3./4.10.05 Pat hat bei 1/2 stdl. Kontrollen geschlafen 12.00 Pat. unverändert, musste gewaschen werden (L1), verweigert weiterhin Nahrung (L.2)
4.10.05 (Dienstag) Angeblich ist die Chefärztin am frühen Morgen des bei ihrem Patienten.
In ihrer Dokumentation der Einzelgespräche findet sich erstaunlicherweise nicht ein Wort zu dem wichtigen Eintrag im Pflegebericht vom 3.10.05 (Vortag). Nach dem Erlebnis des Missbrauchs steht in der Akte hier erstmalig: "..hört ev. Stimmen, die ihm die Nahrungsaufnahme verweigern."

Weder das Stimmenhören, weder der erfolgte Missbrauch, noch die tagelange Dauerfixierung und auch der extreme Zustand, von allen anderen beschrieben, werden auch nur mit einem einzigen Wort von der behandelnden Ärztin, der Chefärztin, Prof. Dr. Herpertz, angesprochen. Das ist - selbst mit gutem Willen - nicht glaubhaft, siehe auch die Fieberkurve an diesen Tagen!

Stattdessen belegen die Einträge vom 27.9. und vom 4.10.05, dass auch diese angeblichen Gesprächsprotokolle, wie nachgewiesen, andere auch, aus den Berichten der Ärztin, Frau Dr. Lemke, nachträglich abgeschrieben wurden.

Die verantwortliche Chefärztin, Frau Prof. Dr. Herpertz, nennt das Ereignis des Missbrauchs in der Akte (Epikrise) nur: eine akute psychiatrische Dekompensation, auch hier findet man kein Wort von Missbrauch und einer erfolgten tagelangen Fixierung.

6.10.05 Frau Dr. Lemke: Nahrungs- und Kontaktaufnahme zu Ärzten vollständig verweigert
6.10.05 Es existiert auch ein Bericht einer Amtsrichterin, darin kein Wort von kritischer Situation, kein Wort von Fixierung, kein Wort von Missbrauch!
6.10.05 Eine Besucherin, der Station, die ohne dass es jemand bemerkt an diesem Tag bis ans Bett dieses fixierten Patienten gelangen kann, berichtet: Frau Sibylle S. berichtet
Der Bericht der Frau Sibylle S. passt inhaltlich zum Pflegebericht, die anderen Berichte sicher nicht.
6.10.2005 im Pflegebericht: "hatte Besuch von Freunden hat sich sehr wenig mit ihnen unterhalten" , selbst ein Telefongespräch wird erwähnt, aber nichts von einem Besuch einer Richterin.
Erst nach diesen Ereignissen gibt es Hinweise auf Selbstmordabsichten.

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